2020, Januar
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Los geht’s – neues Jahr, neuer Blog

Nun ist das neue Jahr schon fast einen Monat alt und es wird Zeit für einen ersten Beitrag und damit den Neubeginn von daddys-bbq,de! In Zukunft möchte ich an dieser Stelle von meinen Erlebnissen rund um das Thema Grillen berichten; was ich so alles gemacht habe, wie und an welchen Rezepten ich gefeilt habe und was mich zur Zeit so im Allgemeinen beschäftigt. Natürlich wird es auch weiterhin Rezepte geben. Diese finden sich dann zukünftig in der Hall Of Flame.

Doch was gibt es Neues

Der Weihnachtsmann war letztes Jahr sehr großzügig und hat uns gleich zweifach beschenkt. Zum einen gab es für mich eine tolle und wirklich massive Plancha und zum anderen gab es den lang ersehnten Perkolator für meine Liebste, der nun für heißen Kaffee beim Wintergrillen sorgt.

Das Angrillen 2020 fand also nicht, wie sonst bei uns üblich, mit einem Burger-Grillen statt, sondern morgens schon mit einem ersten Kaffee aus dem Perkolator – gekocht auf dem Cobb Gasgrill.

Der erste Kaffee war bescheiden – viel zu dünn. Wir hatten 25 g Kaffeebohnen auf Stufe 8 im Thermomix 5 Sekunden lang geschrotet/gemahlen und dann 8 Minuten lang kochen lassen.

 Der nächste Kaffee war dann selbstverständlich so stark, dass der Herzklabaster nicht mehr weit schien. Doch ab dann wurde der Kaffee immer besser und wir tasteten uns ran. Inzwischen haben wir die Zubereitung angepasst und machen den Kaffee wie folgt:

    • 35 g Kaffeebohnen
    • 5 Sekunden auf Stufe 8 (Thermomix) mahlen
    • Ab dem Zeitpunkt, wo der Perkolator hörbar kocht, auf mittlerer Flamme 20 Minuten leise köcheln lassen

Was kann ich nun nach einem Monat Nutzung ziehen? – Der Perkolator ersetzt unseren Kaffeevollautomaten nicht. Das war aber auch nicht der Anspruch. Ursprünglich war die Idee, neben dem Grillen gleich noch einen Kaffee zu machen, der nach einem guten Essen immer gerne genommen wird. Das funktioniert auch wunderbar so. Inzwischen ist es aber auch so, dass der „Perkokaffee“, wie wir ihn nennen, schon fast ein Ritual geworden ist. Da es immerhin eine halbe Stunde dauert, bis man seinen Kaffee vor sich stehen hat, ist das nichts für einen stressigen Morgen vor dem Weg zur Arbeit. Diesen Kaffee macht man nur, wenn Zeit dafür ist; also an Wochenenden oder sonstigen freien Tagen. Und dann ist es einfach herrlich, wenn der Perkolator ruhig vor sich hin blubbert, während sonst im Garten noch alles ruhig ist. Geschmacklich ist der Kaffee aus dem Perkolator übrigens sehr gut und nicht zu vergleichen mit dem aus unserer Maschine, die die gleichen Bohnen verwendet.

Fazit: Der Perkolator ist eine tolle Bereicherung für uns.

Wintergrillen

Und dann gab es da ja noch etwas vom Christkind. Wobei mir das sogar etwas leid tut, wenn ich bedenke, wie schwer es an dieser riesigen Grillplatte/Plancha zu tragen hatte. Die Plancha hatte es bei Grillrost.com besorgt und sie stand schon lange auf meinem Wunschzettel. Neben ein paar Burgern und einem leckeren Rührei mit Speck zum Frühstück, hatte ich damit vor allem eine Sache schon länger auf meiner Rezeptliste: Cheese-Steak-Sandwich!

Dafür hatte ich ein tolles dry-aged Rib Eye eingefrohren um es anschließend in möglichst feine Streifen schneiden zu können. Zusammen mit Zwiebel- und ein paar Paprikastreifen wurden die Steakstreifen dann auf der neuen Plancha gebraten und anschließend mit ein paar Scheiben Cheddar überbacken. Gewürzt habe ich nur mit Salz, Pfeffer und etwas Knoblauchpulver. Wir hatten damit einen schönen Football-Fernsehabend und am nächsten Tag haben die Reste auch noch prima geschmeckt. 

Es wurde im Januar natürlich auch wieder im Dutch Oven gekocht. Es gab Räuberfleisch, denn das mögen auch die Kinder gern, und Hackbällchen in Kräuterrahmsauce. Alles sehr lecker und auch in der Hall Of Flame zu finden. Leider ist der Jahresbeginn für mich beruflich immer etwas stressig, weswegen eigentlich fast ausschließlich an den Wochenenden draußen gegrillt und gekocht wurde:

Zwei Highlights im Januar möchte ich aber noch erwähnen. Eines davon bescherte mir mein Lieblingsfleischer Simon Claßen, als er auf Facebook Bilder von herrlichen St. Louis Ribs teilte. Die hatte ich schon lange mal auf dem Zettel und so orderte ich direkt mal zwei Leitern. Hierbei handelt es sich um die Bauchrippen des Schweins, die im Gegensatz zu den in Deutschland bekannteren Schälrippchen/Babyback Ribs, ein deutlich höheres Gewicht und mehr Fleischanteil haben, weil die Abstände zwischen den einzelnen Rippen größer ist. Ein Traum! Nach insgesamt 6 Stunden auf dem Grill fiel das Fleisch nur so von den Knochen und sie passten perfekt zu den Championship Games der NFL. Da ich die 2. Leiter eingefroren habe, steht definitiv noch eine Wiederholung an.  

Ausblick

Gefühlt hat das Jahr kaum erst begonnen, da ist der Januar auch schon wieder vorbei. Auch in diesem Jahr soll natürlich wieder soviel wie möglich draußen gegrillt und gekocht werden. Dabei soll Hähnchen eine größere Rolle spielen als bislang. Das freut vor allem die Damen in unserer Familie. Außerdem soll schon bald eine Feuerplatte bei uns einziehen und die Möglichkeiten zu Grillen nochmals erweitern. Es wird also spannend bleiben.

Ansonsten hoffe ich, dass das neue Format der Seite Leser findet und unterhaltsam ist. Auch in Zukunft soll hier monatlich unsere Erlebnisse rund um’s Grillen dokumentiert und festgehalten werden. Evergreens und meine besten Rezepte werden weiterhin in der Hall Of Flame zu finden sein. Zu beachten ist allerdings, dass kein Rezept bei mir in Stein gemeißelt ist. Oft probiere ich kleinere Veränderungen aus, die ich dann im Blog beschreiben werde. So kann es sein, dass dadurch dann auch mal ein Rezept in der Hall Of Flame aktualisiert wird.

Haut rein

Daddy

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